„Sidonie von Hassenstein” oder „Der Engel von St. Annen”.

Ein neues heimatgeschichtliches Festspiel des bekannten Schuldirektors H. Uhlig in Lauter wurde unlängst, wie die „O. Z.“ eingehend berichtete, in Schlettau vom Allgemeinen Turnverein zur Aufführung gebracht. Die genannte Vereinigung hat sich mit dieser Darbietung ein entschiedenes Verdienst um die Verbreitung erzgebirgischer Bühnenstücke erworben und wurde durch ihre Tat zu einem Pionier Uhlig’scher für unser … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges (6)

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 47 – Sonntag, den 18. November 1928. S. 2. Daß die Erde sehr spröde, mit vielen mineralischen Säften und Sand angefüllt, auch ungeschlacht sei, erscheint vieler Orten an den Wurzelgewächsen, Meerrettich oder Kroen, Möhren, Rettichen usw., welche alle knötzlich, ungestalt und vielschwänzig wachsen, auch einen viel herberen Geschmack haben als im geschlachten … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges (5)

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 46 – Sonntag, den 11. November 1928. S. 3. Kapitel 5.Von der Erden Beschaffenheit, Grund und Fruchtbarkeit. Wo viel Holz und Gebirge ist, wächst wenig Korn. Wo die Frostfeuer groß sind, sind die Getreidescheunen leer und klein; man findet immer mehr Holz, den Backofen zu heizen, als Korn auf die Mühle zu … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges (4).

Im Kapitel 4 heißt es nun weiter: Dazu kommen soviel grimmige reißende Tiere, die sich in einem so alten und rauhen unbewohnten Waldgebirge unzählig vermehrt, sich untereinander selbst die Hälse gebrochen, niedergerissen, gefressen und aufgerieben, vor deren Grimm, Naschen und Fressen man weder von wildem Obst noch von Vogel-, Heidel-, Hind-, Preußels- und andern Beeren … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges (3).

Kapitel 3.Wie lange diese südliche Waldecke unbewohnt geblieben? Die erste Welt ist bis auf die Sintflut 1657 Jahre gestanden, und Noah hat mit seinen Leuten allein Asien bewohnt, dagegen sind die andern Teile der Welt damals leer und wüste gelegen wie auch dieser böhmische Waldkranz, der etliche tausend Jahre zu wenig gedient, denn daß ihn … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges (2)

Kapitel 2.Von mancherlei Benennung dieses waldigen Obererzgebirges. Gott hat die Völker nicht nur mit hohen Gebirgen, tiefen Flüsse und weitschweifenden Seen, sondern auch mit eigenen Sprachen und Mundarten unterschieden. Nun ist der böhmische Waldkranz ein Stück von dem in Europa lang und hoch berühmten Schwarzwald, von welchem so viel Autoren erwähnt. Sauer schreibt schön davon, … Weiterlesen

Christian Lehmann. Historischer Schauplatz des Obererzgebirges.

Titelzeichnung

Wir beginnen heute an dieser Stelle mit dem Abdruck der hochinteressanten Lehmann-Chronik, nach der Bearbeitung Lic. Dr. Bönhoffs-Dresden. Der Stoff, den wir hier bieten, soll dann zu einem Werke zusammengetragen und in Buchform herausgegeben werden, sodaß unsere Leser dieses Geschichtswerk von der Verlagsanstalt käuflich erwerben und dann ihrer Hausbibliothek einverleiben können. Christian Lehmann sen., weiland … Weiterlesen

Um die Sächsische Bergmeisterschaft der Motorradfahrer.

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 40 – Sonntag, den 30. September 1928. S. 4. Am Sonntag, den 23. September wurde die Sächsische Bergmeisterschaft der Motorradfahrer am Pöhlberg ausgetragen. Wie eingehend berichtet, nahmen 108 Fahrer daran teil. Die Strecke führte von der „Drehscheibe” in Annaberg über die Wilisch- und Kleinrückerswalder Straße zum Pöhlberg empor. Sie hatte 430 Meter … Weiterlesen

Vom Fest des Buchholzer Kindergottesdienstes.

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 40 – Sonntag, den 30. September 1928. S. 4. Am Sonnabend, den 22. September hielt der Buchholzer Kindergottesdienst ein prächtig verlaufenes Fest für die kleine Welt ab, über das die „O. Z.” eingehend berichtete. Vom Kirchplatz erfolgte der Abmarsch nach dem Sportplatz bei Neuamerika, wo die Kinder unter Leitung der Geistlichkeit und … Weiterlesen

50 Jahre Erzgebirgsverein – 1878 bis 1928.

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 40 – Sonntag, den 30. September 1928. S. 1 – 2. Wenige waren es, die in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das sächsische Erzgebirge kannten. Die Großstadt zog Sonntags höchstens in die Ausläufer des Gebirges und im übrigen waren es meist Geschäftsreisende, die das Gebirge als Ziel ihrer Touren nahmen. Wanderer, … Weiterlesen